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Im Rampenlicht: Baumeister als Bühnenbildner
Kunstmuseum Stuttgart - 29. September bis 9. Dezember 2007
(Vorabinformation des Archivs Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart, November 2006)
Herbert Kranz: »Die Freiheit«, Stuttgart 1920
Willi Baumeister (1889-1955), der als Maler und Typograph im Nachkriegsdeutschland als einer der bedeutendsten Vertreter der Abstrakten Malerei bekannt wurde, hatte bereits 1919 sein erstes Bühnenbild für das Deutsche Theater Stuttgart entworfen. Bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs konnte er weitere sieben Bühnenbilder realisieren, nach Kriegsende folgten nochmals zehn Bühnenprojekte. Es waren Bühnen- und Kostümgestaltungen für das Sprechtheater wie Die Wandlung von Ernst Toller, für das Ballett wie In Liebeszauber von Manuel de Falla oder für die Oper Ariodante von Georg Friedrich Händel.
Max Komerell: »Kasperlespiele für grosse Leute«, Darmstadt 1953
Georg Friedrich Händel: »Ariodante«, Stuttgart 1926
In der Ausstellung werden ausdruckstarke Skizzen und veranschaulichende Entwürfe zu verschiedenen Theaterstücken zu sehen sein. Eindrucksvolle Fotos von Theaterproben mit Schauspielern und Regisseuren sowie den Aufführungen ergänzen das Ausstellungsmaterial. Presserezensionen, Besprechungen und Korrespondenzen mit humorvollen, privaten Skizzen runden das Ganze ab.
Beachten Sie hierzu auch die Rubrik Baumeister und die Bühne mit weiteren Hinweisen und Abbildungen sowie einem Verzeichnis aller Bühnen-Entwürfe Baumeisters.
Öffnungszeiten und weitere Informationen zum Kunstmuseum in Stuttgart unter www.kunstmuseum-stuttgart.de.