Zeichnung

Willi Baumeister: Skizze zu Safer mit Punkten (1952/54)
Willi Baumeister: Gilgamesch II / III (Variante) (1943)
Willi Baumeister: Salome XII (1943)
Willi Baumeister: Der schöpferische Winkel (1947)
Willi Baumeister: Sturm VIII (1943)
Willi Baumeister: Saul-Illustration XXXIX (1944)
Willi Baumeister:  Esther-Illustration XXVIII (1943)
Willi Baumeister: Kopf II (1920)
WVZ Beye/Baumeister 0964

Vielfältig war Baumeisters Werk und dessen Entwicklung in der Zeit zwischen 1940 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs, obwohl er mit einem Ausstellungsverbot belegt wurde. Die afrikanische Skulptur, in der Baumeister allgemeingültige Bilder für das Werden der menschliche Existenz sah, fand ihre Reflektion in immer stärkerer Farbigkeit. Auch Mauerformen und Positiv-Negativ-Strukturen beherrschten das Werk. Daneben traten großartige Zeichnungs-Zyklen neben die Malerei.

Im Laufe der Jahre wurden im Archiv Baumeister unterschiedliche Arbeiten vorgelegt, die bisher in keinem Werkverzeichnis erfasst sind, um deren Urheberschaft zu klären. Darunter befinden sich nicht nur Werke aus der Hand des Künstlers, sondern auch Gemälde, Zeichnungen oder Gouachen, die ihm nicht zugeschrieben werden können. Dabei handelt es sich um Arbeiten, die seine Formensprache aufgreifen oder gar mit seinem Namen signiert sind, also echte Fälschungen.

WVZ-0491

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Willi Baumeisters zeichnerisches Werk von rund 2.300 bekannten Blättern ist ebenso umfangreich wie das malerische Oeuvre. Dabei sind aus der Frühzeit nur noch wenige Zeichnungen erhalten, da er später viele Arbeiten selbst vernichtet hat.